Bei Firmenkreditkarten entscheidet nicht der Jahresbeitrag, sondern das Abrechnungsmodell. Eine Charge-Karte gleicht den Saldo monatlich vollständig aus und wirkt wie ein Zahlungsziel; eine Debitkarte belastet sofort; eine echte Kreditkarte mit Teilzahlung ist die teuerste Form der Betriebsmittelfinanzierung.
Der zweite Posten ist das Fremdwährungsentgelt. Wer regelmäßig außerhalb der Eurozone einkauft — Software, Cloud-Dienste, Werbung — zahlt darüber schnell mehr als den Jahresbeitrag. Rechnen Sie mit Ihrem tatsächlichen Auslandsanteil, nicht mit dem Beitrag.
Und ein Punkt, der erst bei der Steuererklärung auffällt: Ohne ordnungsgemäße Rechnung gibt es keinen Vorsteuerabzug. Karten, deren Belegverwaltung nur eine Zahlungsbestätigung liefert, erzeugen genau dort Arbeit. Prüfen Sie, ob sich Belege erfassen und in die Buchhaltung exportieren lassen.