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Wie diese Inhalte entstehen

Methodik und redaktionelle Verantwortung

Jede Zahl auf dieser Website stammt aus einer hinterlegten Primärquelle und trägt das Datum, an dem sie zuletzt geprüft wurde. Was das im Betrieb bedeutet — und was passiert, wenn trotzdem etwas falsch ist — steht auf dieser Seite.

Geprüfte Einträge
134
Primärquellen
166
Ältester Datenstand
17. August 2026
Eine Website ist so aktuell wie ihre älteste Zahl.

Warum wir KI-Agents einsetzen

Förderprogramme, Rechtsformen, Sozialversicherungswerte, Bankprodukte und Software-Landschaften ändern sich laufend und sind über viele Quellen verstreut. Diese Informationsflut lässt sich manuell kaum vollständig und aktuell abbilden. Wir setzen deshalb spezialisierte KI-Agents ein, die strukturiert recherchieren, Quellen zusammentragen, Inhalte gliedern und Entwürfe erstellen.

KI ist dabei Werkzeug, nicht Autorität: Sie beschleunigt Recherche und Aufbereitung — die inhaltliche Verantwortung bleibt beim Menschen. Das ist zugleich die Umsetzung der Transparenzanforderungen an KI-gestützt erstellte Inhalte: Die redaktionelle Verantwortung liegt nachvollziehbar bei einer benannten Person.

Der Redaktionsprozess

  1. Recherche und Entwurf. Die Agents durchsuchen öffentliche Quellen — Förderstellen, Kammern, amtliche Portale, Anbieter — und erstellen einen strukturierten Entwurf mit Quellenangaben.
  2. Redaktionelle Prüfung. Ein Entwurf ist zunächst nichtöffentlich. Fakten, Zahlen, Rechtsangaben, Quellen und Ton werden geprüft.
  3. Freigabe. Erst nach der Abnahme bekommt ein Artikel eine URL. Das ist technisch verankert, nicht nur eine Absicht: Der Freigabe-Status entscheidet darüber, ob eine Seite überhaupt gebaut wird.
  4. Laufende Pflege. Jeder Artikel führt einen sichtbaren Änderungsverlauf mit Erstellungsdatum, allen Änderungen und dem Kürzel der verantwortlichen Person.

Wie oft geprüft wird

Jeder Wert im Datenbestand trägt zwei Angaben: das Datum der letzten Prüfung und entweder eine Gültigkeitsfrist oder einen Prüfzyklus. Daraus ergibt sich automatisch, wann eine Angabe wieder fällig ist. Die Zyklen unterscheiden sich nach Art der Angabe:

  • Preisblätter von Banken und Softwareanbietern — halbjährlich, weil sich Entgelte in diesem Rhythmus ändern.
  • Förderrichtlinien — mit dem Ende des Einreichfensters, spätestens nach neun Monaten.
  • Gesetze und Verordnungen — jährlich, zusätzlich anlassbezogen bei einer Novelle.
  • Beitrags- und Steuersätze — zum Jahreswechsel, weil sie dort typischerweise angepasst werden.

Ein automatischer Lauf prüft jede Woche, welche Angaben fällig sind, und legt daraus eine Aufgabenliste an. Fakten werden dabei nie automatisch geändert — der Lauf erzeugt nur die Liste, die Abnahme bleibt menschlich. Ist ein Wert abgelaufen, erscheint er auf der Website mit einem sichtbaren Hinweis, statt kommentarlos weiter dazustehen.

Wenn etwas falsch ist

Es wird vorkommen. Eine Richtlinie ändert sich ohne Ankündigung, eine Quelle zieht um, eine Zahl wird beim Übertragen verdreht. Was dann passiert:

  1. Melden. Eine formlose Nachricht anoffice@ngen-impact.com genügt. Hilfreich ist die betroffene Seite und, wenn vorhanden, die Quelle, die etwas anderes sagt.
  2. Prüfen. Wir gleichen die Angabe gegen die Primärquelle ab. Lässt sie sich nicht belegen, wird sie entfernt, nicht durch eine plausiblere ersetzt.
  3. Korrigieren und ausweisen. Die Änderung erscheint im sichtbaren Änderungsverlauf der betroffenen Seite. Wir korrigieren nicht still.

Weil jede Zahl genau einmal im Datenbestand steht, wirkt eine Korrektur überall gleichzeitig — im Artikel, in der Vergleichstabelle, im Rechner und auf der Detailseite. Das ist der eigentliche Grund für den Aufbau: Nicht die Darstellung, sondern die Nachziehbarkeit.

Wie der Score entsteht

Einige Einträge tragen eine Zahl zwischen 0 und 100. Sie ist kein Qualitätsurteil über den Anbieter, sondern eine Einordnung für den typischen österreichischen Anwendungsfall der jeweiligen Zielgruppe. Ein Eintrag mit 82 kann für einen konkreten Betrieb die richtigere Wahl sein als einer mit 95 — bewertet wird der Regelfall, nicht Ihr Fall.

KriteriumGewichtWas bewertet wird
Passung zur Zielgruppe40 %Deckt das Angebot den Bedarf der ausgewiesenen Zielgruppen wirklich ab — oder nur nominell?
Österreichische Anschlussfähigkeit30 %RKSV, ÖNORM A und B 2063, ebInterface, BMD- und RZL-Export, AT-IBAN, FinanzOnline, ELDA
Gesamtkosten20 %Absehbare Kosten im laufenden Betrieb inklusive Einführung und Schulung — nicht der Einstiegspreis
Belastbarkeit der Datenlage10 %Eindeutigkeit, Aktualität und Zugänglichkeit der Primärquelle

Die Teilnoten werden je Kriterium auf einer Skala von 0 bis 100 vergeben, gewichtet gemittelt und auf ganze Zahlen gerundet. Ein Wert unter 50 wird gar nicht ausgespielt — solche Einträge gehören nicht in eine Empfehlung.

Kennzahlen, Institutionen und Regelwerke bekommen grundsätzlich keinen Score.Eine Kennzahl ist ein Faktum, ein Gesetz gilt oder gilt nicht, und für eine Behörde entscheidet man sich nicht. Fehlt bei einem bewertbaren Eintrag die Bewertung, erscheint auch kein Standardwert: Fehlt die Zahl, fehlt die Einschätzung.

Ankerpunkte je Teilnote

WertBedeutung für die redaktionelle Einordnung
95–100Deckt den Regelfall vollständig ab; keine bekannten Einschränkungen für die Zielgruppe.
85–94Deckt den Regelfall ab; einzelne Einschränkungen, die im Feld der Ausschlusskriterien benannt sind.
70–84Brauchbar, aber mit spürbaren Lücken oder deutlichem Zusatzaufwand verbunden.
50–69Nur für Teilbereiche geeignet; für den Regelfall der Zielgruppe nicht die erste Wahl.
Unter 50Wird nicht ausgespielt — solche Einträge gehören nicht in eine Empfehlung.

Der Score ist nicht käuflich. Es bestehen keine Provisionsvereinbarungen; sollte sich das ändern, bleibt die Rubrik unverändert und die Verbindung wird offengelegt — nachzulesen im Hinweis zu Finanzierung und Unabhängigkeit. Die vollständigen Bewertungsmaßstäbe sind damit transparent und direkt an dieser Stelle verankert.

Der Datenbestand ist öffentlich

Was hinter den Zahlen steht, lässt sich nachsehen: 134 geprüfte Einträge mit 166 Primärquellen stehen unter /graph.json maschinenlesbar zur Verfügung, unter der Lizenz CC BY 4.0. Jede Entität nennt ihre Quelle, ihr Prüfdatum und — wo vorhanden — ihre Gültigkeitsfrist.

Wer lieber liest als abfragt: Das Glossar führt die Regelwerke, die Vergleichsseiten stellen die Konditionen nebeneinander, und jede Detailseite zeigt dieselben Daten in Langform.

Grenzen

Unsere Inhalte sind Orientierung und ersetzen keine individuelle Rechts-, Steuer- oder Förderberatung. Wir bilden den Regelfall ab; Ihr Fall kann davon abweichen. Bei Angaben mit finanzieller Tragweite — Fristen, Beitragsgrundlagen, Förderquoten — gilt immer die Primärquelle, auf die wir verlinken, nicht unsere Wiedergabe davon.

Redaktionelle Verantwortung

Verantwortlich für die redaktionelle Abnahme (Kürzel WSK) ist Dr. Wolfgang Spiess-Knafl, Geschäftsführer NGen Impact GmbH.

  • Dr. rer. pol. (summa cum laude), Technische Universität München, Chair in Entrepreneurial Finance bei Prof. Ann-Kristin Achleitner
  • Diplom-Ingenieur (mit Auszeichnung) Wirtschaftsingenieurwesen, Technische Universität Wien, mit Studienaufenthalten an der PUC Rio de Janeiro und der INSA Rouen
  • Post-Doc an der Zeppelin Universität Friedrichshafen zum Thema Social Finance
  • Research Fellow an der Munich Business School; Lehraufträge an der WU Wien, der Universität Witten/Herdecke und der Karlshochschule
  • Financial Analyst in der Investment-Banking-Division von Morgan Stanley (Frankfurt am Main)
  • Seit 2016 Studien für die Europäische Kommission und das European Liberal Forum

Ausführliches Profil, Veröffentlichungen und die Liste der redaktionell verantworteten Artikel: Autorenseite.

Über die NGen Impact GmbH

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