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GSVG

SVS-Beitragsrechner für Selbständige in Österreich

Was die Pflichtversicherung tatsächlich kostet — monatlich und im Jahr, für Einzelunternehmen, geschäftsführende Gesellschafter und freie Berufe.

Datenstand 22. Aug. 202615 geprüfte Datenpunkte aus3 PrimärquellenRedaktionWSK
Geltende Beitragssätze 2026GSVG

SVS-Beitragsrechner 2026 (Österreich)

Berechnen Sie Ihre monatlichen und jährlichen Pflichtbeiträge zur Sozialversicherung der Selbständigen (GSVG).

Vor Abzug der SVS-Beiträge und Einkommensteuer.

€

Hinweis: Gewinne über der Höchstbeitragsgrundlage von 97 020 €/Jahr erhöhen die Beiträge zur Kranken- und Pensionsversicherung nicht weiter (gesetzlicher Beitragsdeckel).

Gültige Prozentsätze: Pensionsversicherung 18,50 % | Krankenversicherung 6,80 % | Selbständigenvorsorge 1,53 % | Unfallversicherung 12,95 € / Monat fix | Beitragsgrundlage 551,10 € bis 8 085 € monatlich. Geprüft am 22. August 2026.

ErgebnisGSVG Vorschreibung

Voraussichtlicher monatlicher Beitrag:

795,49 €

Jahresbelastung ca.: 9 545,90 €

Pensionsversicherung (18,50 %):6 475,00 €
Krankenversicherung (6,80 %):2 380,00 €
Selbständigenvorsorge (1,53 %):535,50 €
Unfallversicherung (fix):155,40 € / Jahr
Steuerlich: SVS-Beiträge sind zur Gänze als Betriebsausgabe abzugsfähig und senken damit die Bemessungsgrundlage der Einkommensteuer.

Woraus sich der Beitrag zusammensetzt

Die Pflichtversicherung nach dem Gewerblichen Sozialversicherungsgesetz bemisst sich prozentual an den Einkünften laut Einkommensteuerbescheid, zuzüglich der im selben Kalenderjahr vorgeschriebenen SVS-Beiträge.

18,50 %
Pensionsversicherung (PV)Sichert die spätere staatliche Alterspension und die Erwerbsunfähigkeitspension ab.
6,80 %
Krankenversicherung (KV)Freie Arztwahl, Spitalsaufenthalte und E-Card. Der Selbstbehalt lässt sich über den Vorsorge-Check halbieren.
1,53 %
Selbständigenvorsorge (Abfertigung neu)Fließt in eine betriebliche Vorsorgekasse und steht bei Pensionsantritt oder Betriebsaufgabe zur Verfügung.
12,95 €
Unfallversicherung (UV) — fix pro MonatFixbetrag unabhängig von der Gewinnhöhe, 155,40 € im Jahr, für Arbeits- und Wegunfälle.

Die Beitragsgrundlage ist nach unten und oben gedeckelt: mindestens 551,10 €, höchstens 8 085 € im Monat. Zusammen ergeben die prozentualen Beiträge rund 26,83 % der Beitragsgrundlage.

Die Nachbemessung im dritten Jahr

In den ersten beiden Kalenderjahren schreibt die SVS fixe vorläufige Beiträge vor — 37,48 € Krankenversicherung und 101,95 € Pensionsversicherung im Monat. Liegt der tatsächliche Gewinn höher, fordert die SVS die Differenz nach, sobald der Einkommensteuerbescheid vorliegt: meist im dritten oder vierten Jahr, und auf einen Schlag.

Praktische Konsequenz: Legen Sie von Beginn an rund 26,83 % des monatlichen Rohüberschusses auf ein getrenntes Konto. Das ist keine Vorsichtsmaßnahme, sondern die Beitragsquote selbst.

Häufige Fragen

Wie hoch sind die SVS-Beitragssätze 2026 in Österreich?

Nach GSVG gelten 18,50 % Pensionsversicherung, 6,80 % Krankenversicherung und 1,53 % Selbständigenvorsorge. Dazu kommt die Unfallversicherung mit fix 12,95 € pro Monat, also 155,40 € im Jahr.

Wie hoch ist der SVS-Mindestbeitrag?

Die Mindestbeitragsgrundlage liegt bei 551,10 € monatlich. Daraus ergibt sich ein Mindestbeitrag von rund 160,81 € pro Monat beziehungsweise 1 929,72 € im Jahr — auch dann, wenn der Gewinn darunter liegt.

Was zahlen Gründerinnen und Gründer in den ersten zwei Jahren?

In den ersten beiden Kalenderjahren schreibt die SVS fixe vorläufige Beiträge vor: 37,48 € Krankenversicherung und 101,95 € Pensionsversicherung je Monat. Endgültig bemessen wird erst nach dem Einkommensteuerbescheid.

Sind SVS-Beiträge von der Steuer absetzbar?

Ja. Bezahlte Pflichtbeiträge zur SVS sind in voller Höhe Betriebsausgaben und mindern den steuerpflichtigen Gewinn.

Was passiert bei der Nachbemessung im dritten Jahr?

In den ersten beiden Jahren gelten vorläufige Beiträge. Sobald der rechtskräftige Einkommensteuerbescheid vorliegt, rechnet die SVS die tatsächlichen Beiträge nach. Bei einem Gewinn deutlich über der Mindestgrundlage entsteht dadurch eine Nachzahlung; als Rücklage sind rund 26,83 % des Rohüberschusses eine brauchbare Faustregel.