Umsatzsteuergesetz (UStG)
Rechtsgrundlage der Umsatzsteuer samt Kleinunternehmerregelung, Voranmeldungspflichten und Rechnungsmerkmalen.
- Umsatzsteuergesetz 1994, geltende Fassung · Rechtsinformationssystem des Bundes (RIS) · abgerufen 2026-09-09
Kernpflichten & Regelungsbereich auf den Punkt gebracht
Wichtigste Vorgaben und verbindliche Pflichten für österreichische Unternehmer nach Umsatzsteuergesetz (UStG):
- →Rechtsverbindlichkeit: Gilt unmittelbar für alle betroffenen Unternehmen und Vergabeverfahren in Österreich.
- →Dokumentations- & Nachweispflicht: Alle relevanten Vorgänge, Schwellenwerte und Beschlüsse müssen lückenlos protokolliert werden.
- →Gleichbehandlungs- & Transparenzgebot: Einhaltung standardisierter Verfahrensschritte ohne Benachteiligung von Marktteilnehmern.
- →Fristenwahrung: Strikte Beachtung gesetzlicher Einreich-, Rüge- und Vorlagefristen.
Haftungsrisiken, Sanktionen & rechtliche Konsequenzen
Bei Nichteinhaltung der gesetzlichen Bestimmungen drohen empfindliche Konsequenzen: Unwirksamkeit von Verträgen oder Vergabeentscheidungen, Rückzahlung bereits erhaltener Fördermittel samt Zinsen, zivilrechtliche Schadenersatzforderungen von Mitbewerbern sowie bei groben Verstößen behördliche Verwaltungsstrafen oder standesrechtliche Sanktionen.
Fakten im Detail
7 geprüfte Datenpunkte, Stand 10. September 2026.
- Rechtsgrundlage
- BGBl. Nr. 663/1994 idgF
- Volltext im RIS
- https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10004873
- In Kraft seit
- 1. Jänner 1995
- Schwellenwerte
- Kleinunternehmergrenze: € 55.000 · Rechnungslegungspflicht ab Umsatz: € 700.000 · Rechnungslegungspflicht ab Umsatz in einem Jahr: € 1.000.000
- Pflichten
- Kleinunternehmerregelung mit Umsatzgrenze und Verzichtsmöglichkeit, Umsatzsteuervoranmeldung (UVA) über FinanzOnline, Pflichtangaben auf Rechnungen nach § 11 UStG
- Anwendungsschwelle
- Kleinunternehmerbefreiung bis 55 000 € Jahresumsatz. Ab 700 000 € in zwei aufeinanderfolgenden Jahren — oder 1 000 000 € in einem — entsteht Buchführungspflicht.
- Was das im Betrieb bedeutet
- Für die meisten Betriebe entscheidet dieses Gesetz zwei Dinge: ob Umsatzsteuer auf der Rechnung steht und ob eine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung genügt oder doppelte Buchführung nötig wird. Beides hängt an Umsatzgrenzen, die zum Jahreswechsel zu überprüfen sind.
Einordnung im Ökosystem
Rechtsgrundlage
Themenbereich
Geltungsbereich
Vergebende Stelle
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Kleinunternehmerregelung in Österreich
Ab welchem Umsatz die Umsatzsteuerpflicht greift, was der Verzicht auf die Befreiung bringt und warum die Regelung für B2B-Betriebe oft ein Nachteil ist.
Was die Forschung dazu sagt
Wissenschaftliche Arbeiten, die diesen Zusammenhang untersuchen — mit Fragestellung, Methode und Grenzen eingeordnet.
Primärquellen
Alle Angaben auf dieser Seite stammen aus den folgenden offiziellen Quellen.
- Umsatzsteuergesetz 1994, geltende Fassung · Rechtsinformationssystem des Bundes (RIS) · abgerufen am 2026-09-09
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Worauf beruht diese Regelung?
Umsatzsteuergesetz (UStG) beruht auf BGBl. Nr. 663/1994 idgF.
Seit wann gilt sie?
Umsatzsteuergesetz (UStG) gilt seit 1. Jänner 1995.
Ab welcher Schwelle greift sie?
Kleinunternehmerbefreiung bis 55 000 € Jahresumsatz. Ab 700 000 € in zwei aufeinanderfolgenden Jahren — oder 1 000 000 € in einem — entsteht Buchführungspflicht.
Welche Pflichten ergeben sich daraus?
Kleinunternehmerregelung mit Umsatzgrenze und Verzichtsmöglichkeit, Umsatzsteuervoranmeldung (UVA) über FinanzOnline, Pflichtangaben auf Rechnungen nach § 11 UStG.
Was bedeutet das in der Praxis?
Für die meisten Betriebe entscheidet dieses Gesetz zwei Dinge: ob Umsatzsteuer auf der Rechnung steht und ob eine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung genügt oder doppelte Buchführung nötig wird. Beides hängt an Umsatzgrenzen, die zum Jahreswechsel zu überprüfen sind.