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Körperschaftsteuergesetz (KStG)

Rechtsgrundlage der Körperschaftsteuer für GmbH, FlexCo und AG samt Mindestkörperschaftsteuer.

Datenstand 10. Sep. 20267 geprüfte Datenpunkte aus1 PrimärquelleRedaktionWSK

Kernpflichten & Regelungsbereich auf den Punkt gebracht

Wichtigste Vorgaben und verbindliche Pflichten für österreichische Unternehmer nach Körperschaftsteuergesetz (KStG):

  • →Rechtsverbindlichkeit: Gilt unmittelbar für alle betroffenen Unternehmen und Vergabeverfahren in Österreich.
  • →Dokumentations- & Nachweispflicht: Alle relevanten Vorgänge, Schwellenwerte und Beschlüsse müssen lückenlos protokolliert werden.
  • →Gleichbehandlungs- & Transparenzgebot: Einhaltung standardisierter Verfahrensschritte ohne Benachteiligung von Marktteilnehmern.
  • →Fristenwahrung: Strikte Beachtung gesetzlicher Einreich-, Rüge- und Vorlagefristen.

Haftungsrisiken, Sanktionen & rechtliche Konsequenzen

Bei Nichteinhaltung der gesetzlichen Bestimmungen drohen empfindliche Konsequenzen: Unwirksamkeit von Verträgen oder Vergabeentscheidungen, Rückzahlung bereits erhaltener Fördermittel samt Zinsen, zivilrechtliche Schadenersatzforderungen von Mitbewerbern sowie bei groben Verstößen behördliche Verwaltungsstrafen oder standesrechtliche Sanktionen.

Gesetzlicher Volltext im Bundesrecht:Rechtsinformationssystem des Bundes (RIS / EUR-Lex) ↗

Fakten im Detail

7 geprüfte Datenpunkte, Stand 10. September 2026.

Rechtsgrundlage
BGBl. Nr. 401/1988 idgF
Volltext im RIS
https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10004569
In Kraft seit
1. Jänner 1989
Schwellenwerte
Körperschaftsteuer (KÖSt): 23 % · Mindest-Körperschaftsteuer pro Jahr: € 500 · Mindest-KÖSt je Quartal: € 125 · Kapitalertragsteuer auf Ausschüttungen: 27,5 %
Pflichten
Körperschaftsteuer auf das Einkommen von Kapitalgesellschaften, Mindestkörperschaftsteuer auch im Verlustfall, Kapitalertragsteuer auf ausgeschüttete Gewinne
Anwendungsschwelle
Körperschaftsteuer 23 % auf den Gewinn, mindestens 500 € im Jahr — auch im Verlustfall. Ausschüttungen an natürliche Personen unterliegen zusätzlich 27.5 % Kapitalertragsteuer.
Was das im Betrieb bedeutet
Die Mindestkörperschaftsteuer ist der Grund, warum eine Kapitalgesellschaft auch ohne Umsatz Geld kostet. Wer die Rechtsform wählt, sollte diesen Fixbetrag in die Planung des ersten Jahres aufnehmen — er fällt quartalsweise an, nicht am Jahresende.

Einordnung im Ökosystem

Primärquellen

Alle Angaben auf dieser Seite stammen aus den folgenden offiziellen Quellen.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Worauf beruht diese Regelung?

Körperschaftsteuergesetz (KStG) beruht auf BGBl. Nr. 401/1988 idgF.

Seit wann gilt sie?

Körperschaftsteuergesetz (KStG) gilt seit 1. Jänner 1989.

Ab welcher Schwelle greift sie?

Körperschaftsteuer 23 % auf den Gewinn, mindestens 500 € im Jahr — auch im Verlustfall. Ausschüttungen an natürliche Personen unterliegen zusätzlich 27.5 % Kapitalertragsteuer.

Welche Pflichten ergeben sich daraus?

Körperschaftsteuer auf das Einkommen von Kapitalgesellschaften, Mindestkörperschaftsteuer auch im Verlustfall, Kapitalertragsteuer auf ausgeschüttete Gewinne.

Was bedeutet das in der Praxis?

Die Mindestkörperschaftsteuer ist der Grund, warum eine Kapitalgesellschaft auch ohne Umsatz Geld kostet. Wer die Rechtsform wählt, sollte diesen Fixbetrag in die Planung des ersten Jahres aufnehmen — er fällt quartalsweise an, nicht am Jahresende.